Selenoprotein P
Marker zur Beurteilung des funktionellen Selenstatus
Selenoprotein P ist das Haupttransportprotein für Selen im menschlichen Organismus und gilt als zuverlässiger Marker der funktionellen Selenversorgung.
Schwankungen im Selenoprotein P-Spiegel stehen mit einer Vielzahl an endokrinologischen, kardiovaskulären und onkologischen Erkrankungen in Zusammenhang, die sowohl auf einen Selenmangel als auch auf potenziell toxische Selenkonzentrationen zurückgehen.
So korrelieren niedrige Selenoprotein P-Werte mit erhöhter Morbidität und Mortalität, etwa bei Krebs, kardiovaskulären oder autoimmunen Erkrankungen. Umgekehrt sind erhöhte Spiegel in bestimmten Kontexten – wie Typ-2-Diabetes, Adipositas, Nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD) oder pulmonalarterieller Hypertonie – mit pathophysiologisch relevanten Effekten assoziiert.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Laborinformation „Selenoprotein P“ (LIN0071) wie auch in der Fachinformation „Selenoprotein P als diagnostischer Marker der Selenversorgung“ (FIN0164).