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Selenoprotein P

Marker zur Beurteilung des funktionellen Selenstatus

Selenoprotein P ist das Haupttransportprotein für Selen im menschlichen Organismus und gilt als zuverlässiger Marker der funktionellen Selenversorgung.

Schwankungen im Selenoprotein P-Spiegel stehen mit einer Vielzahl an endokrinologischen, kardiovaskulären und onkologischen Erkrankungen in Zusammenhang, die sowohl auf einen Selenmangel als auch auf potenziell toxische Selenkonzentrationen zurückgehen.

So korrelieren niedrige Selenoprotein P-Werte mit erhöhter Morbidität und Mortalität, etwa bei Krebs, kardiovaskulären oder autoimmunen Erkrankungen. Umgekehrt sind erhöhte Spiegel in bestimmten Kontexten – wie Typ-2-Diabetes, Adipositas, Nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD) oder pulmonalarterieller Hypertonie – mit pathophysiologisch relevanten Effekten assoziiert.