FMD - Gesellschaft für Funktionelle Myodiagnostik
Die Bildungseinrichtung
Weiterbildungen & Wissensvermittlung
Für Ärzt*nnen, Physiotherapeut*innen und Zahnärzt*innen
Kurz vorgestellt: Die FMD – Gesellschaft für Funktionelle Myodiagnostik fungiert als Weiterbildungsinstitut innerhalb der berufsständischen Gremien der Ärzteschaft und übernimmt die Interessenvertretung sowie die Ausbildung von Ärzt*innen, Zahnärzt*innen und Physiotherapeut*innen. Das Ausbildungscurriculum gilt heute als offiziell anerkannte Grundlage für das Diplom für Komplementärmedizin sowohl der Österreichischen Ärztekammer als auch der Zahnärztekammer.
Funktionelle Myodiagnostik (FMD)
Funktionelle Myodiagnostik (FMD) ist eine vorwiegend diagnostische Methode, die durch Testung einzelner Muskeln und durch Beobachtung deren Reaktion auf bestimmte Reize einen Einblick in die funktionellen Zusammenhänge bzw. Störungen des Organismus erlaubt. FMD hilft den Ursachen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen und somit eine tiefgreifende Besserung oder Heilung zu erzielen.
Vorteile der FMD
- Erkennen krankmachender Einflüsse,
z. B. Störfelder durch Narben oder Zahnherde - Aufdecken von Fehlstellungen
im gesamten Bewegungsapparat - Differenzierung verschiedener Infektarten,
etwa virale, bakterielle oder parasitäre Belastungen - Identifikation unverträglicher Nahrungsmittel
- Erkennen psychischer Belastungsfaktoren,
die den Gesundheitszustand beeinflussen - Individuell passende Therapie oder Arznei finden,
abgestimmt auf die jeweilige Person - Sinnvolle Ergänzung in allen klinischen Fachrichtungen,
da FMD vielseitig integrierbar ist
Die Kernprinzipien
- Interdisziplinär
> Je mehr Wissen aus unterschiedlichen Methoden
und Gebieten erworben wird, umso besser können
Zusammenhänge erkannt werden.
> FMD steht für das Tolerieren, kritische Abwägen
und Verwenden von verschiedenen Heilmethoden
nebeneinander. - Manuell
> Der FMD-Test ist ein manueller Test.
> Der Therapeut benötigt nur seine Hände.
> Dem alten, heilsamen Prinzip des Behandelns
folgend, berührt er die Patient*innen. - Analytisch
> FMD sammelt Befunde aus verschiedenen Bereichen
und kommt durch Analyse und Synthese der Ergebnisse
auf die individuell geeignete Therapie. - Kausal
> FMD versucht die Wurzeln der Erkrankung und somit
eine kausale Therapie zu finden.
FORTBILDUNGEN // 2026
FMD-Weiterbildung für Ärzt*innen
> Diplom für Funktionelle Myodiagnostik
> 220 Unterrichtseinheiten
> 1 UE = 45 Minuten
> insg. 12 Kurse bis zum IMAK-Diplom
3 Grundkurse // 7 Pflichtkurse // 1 Hospitation // 1 Wahlkurs
Grundkurse: In drei Grundkursen werden die Prinzipien der FMD, die korrekte Durchführung des Muskeltests sowie die wichtigsten differenzialdiagnostischen Anwendungen vermittelt. Dieses Wissen ermöglicht bereits eine gute Integration der FMD in den Praxisalltag. Die Grundkurse können einzeln als Wochenendseminare oder kompakt als Wochenkurs besucht werden.
Aufbaukurse: In den weiterführenden Kursen wird ein breites Spektrum an Wissen vermittelt, um kausale Zusammenhänge zu erkennen und Patientinnen und Patienten eine optimale Therapie zu ermöglichen.
Abschluss: Am Ende der Weiterbildung stehen eine theoretische und eine praktische Prüfung zum Diplom für Funktionelle Myodiagnostik. Mit diesem Abschluss kann das Diplom der Österreichischen Ärztekammer beantragt werden.
FMD-Weiterbildung für Zahnärzt*innen
> Diplom für Funktionelle Myodiagnostik
> 220 Unterrichtseinheiten
> 1 UE = 45 Minuten
> insg. 12 Kurse bis zum IMAK-Diplom
2 Grundkurse // 8 Pflichtkurse // 1 Hospitation // 1 Wahlkurs
Grundkurse: In zwei Grundkursen sowie den Modulen Craniomandibuläre Diagnostik und Dentale Strategien werden die zentralen Prinzipien der FMD vermittelt. Dazu gehören die korrekte Durchführung des Muskeltests, die Grundlagen des craniomandibulären Systems und dessen Einfluss auf den gesamten Organismus, die wichtigsten differenzialdiagnostischen Möglichkeiten sowie die Anwendung der Methode in der Zahnarztpraxis. Mit diesem Wissen lässt sich die FMD bereits gut in den zahnärztlichen Alltag integrieren.
Aufbaukurse: Die weiterführenden Kurse vertiefen das Verständnis für funktionelle Zusammenhänge und erweitern das diagnostische und therapeutische Spektrum. Ziel ist es, kausale Beziehungen besser zu erkennen und Patient*innen eine optimal abgestimmte Therapie zu ermöglichen.
Abschluss: Die Weiterbildung endet mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung zum Diplom für Funktionelle Myodiagnostik. Mit dem erfolgreichen Abschluss kann das Diplom der Österreichischen Zahnärztekammer beantragt werden.