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Erhöhte Legionellen-Gefahr im Trinkwasser

Mikrobiologische Analysen geben Auskunft

Aufgrund des Lockdowns blieben die Trinkwasserinstallationen zahlreicher Gebäude oder Gebäudeabschnitte wochenlang ungenutzt. Auch während der Sommerferien werden diese still stehen. Diese Stagnation des Leitungswassers führt zu optimalen Bedingungen für die Vermehrung von Legionellen. Eine Infektion mit Legionellen, die durch das Einatmen von erregerhaltigen Aerosolen vornehmlich während des Duschens erfolgt, kann unterschiedliche Krankheiten hervorrufen – von grippeartigen Symptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Als Legionärskrankheit verläuft sie in 5-13% der Fälle tödlich und könnte durch eine Vorschädigung der Lunge auch den Verlauf einer späteren SARS-CoV-2-Infektion negativ beeinflussen. Deshalb empfiehlt sich, Leitungen vor Inbetriebnahme gründlich zu spülen und das Wasser auf Legionellen prüfen zu lassen. Neben Untersuchungen auf Legionellen bietet die GANZIMMUN Diagnostics AG in ihrem akkreditierten Trinkwasserlabor in der Region Mainz/Frankfurt/Darmstadt auch weitergehende bakterielle und chemische Analysen an.

Unser kompetentes Team berät Sie gerne:

Weiterführende Informationen und Literatur finden Sie in der Fachinformation Trinkwasseranalytik.

Details zu den „Maßnahmen zum Erhalt einer hygienisch-gesundheitlich sicheren Trinkwasserqualität in Gebäuden während der COVID-19-Pandemie“ erhalten Sie unter http://fhms.eu/tw Über „Vorübergehende Stilllegungen in Trinkwasser-Installationen in Gebäuden (z.B. in den Ferien oder im Zuge von Maßnahmen gegen das Coronavirus)“ informiert zudem der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW): https://www.dvgw.de/medien/dvgw/covid19/dvgw-information-trinkwasser-installation-coronavirus.pdf