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Nutripower-Profil (15 Parameter)

Beim Nutripower-Profil handelt es sich um das umfassendste Untersuchungsprofil: Gemessen werden Biotin, Folsäure, Vitamin B1, B3, B6, B12, E, Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Selen, Zink und kl. Blutbild. Die Vollblutdiagnostik deckt eine beginnende Nährstoff-Verarmung frühzeitig auf.

Mit Hilfe moderner Laborparameter kann auf einfachem Wege die individuelle Versorgungssituation überprüft werden. Im Gegensatz zu der nur schätzbaren Mikronährstoffzufuhr über Ernährungsprotokolle oder die Zuordnung eines Mikronährstoffmangels über unspezifische Symptome liefern Messergebnisse der Blutanalysen konkrete Werte zum tatsächlichen Versorgungszustand des Patienten. Zeigen die Laborergebnisse einen unzureichenden Versorgungszustand auf, sollten die Ursachen hierfür gesucht werden. Es ist zu klären, ob Ernährungsfehler vorliegen oder der Befund Ausdruck anderweitiger Störungen oder Erkrankungen ist.

Vollblutdiagnostik
Im Gegensatz zur Serumdiagnostik werden bei der Analyse des Vollbluts auch die Erythrozyten mit einbezogen. Mittels Hämolyse werden die erythrozytär gebundenen Mikronährstoffe freigesetzt und gehen in das Serum über. Die solchermaßen neu zusammengesetzte Probenmatrix
wird dann der Diagnostik zugeführt. Dies erklärt, warum es zu erheblichen Befundabweichungen zwischen Vollblut- und Serumuntersuchungen z.B. bei der Analyse von Magnesium kommt: Im Blut ist Magnesium zu
ca. 70% an die Erythrozyten gebunden, nur 30% liegen im Serum vor. Diese Verteilungsmuster sind jedoch nicht zwangsläufig festgelegt: Im Rahmen der Homöostase werden auf Kosten der intrazellulären Versorgung die
extrazellulären Spiegel möglichst lange stabil gehalten. Ein beginnender Magnesiummangel kann somit bei alleiniger Magnesiumbestimmung im Serum über einen längeren Zeitraum unentdeckt bleiben. Ähnliche Verhältnisse zeigen sich bei den Mikronährstoffen Eisen, Kalium, Kupfer, Selen und Zink.

Vollblutanalyse und Blutbild
Die Beurteilung des roten Blutbildes ermöglicht eine korrekte Interpretation des Versorgungsstatus im Vollblut. Hintergrund: Die Konzentration der überwiegend intrazellulär gebundenen Elemente steht in direktem Zusammenhang mit der erythrozytären Zellmasse, so dass eine anämische Situation defizitäre Mikronährstoff-Spiegel vortäuschen kann und im Umkehrschluss eine Polyglobulie-Tendenz als Überversorgung erscheinen würde.

Suboptimaler Vitamin- und Mineralstoffstatus:
Ein suboptimaler Vitamin- und Mineralstoff-Status verursacht viele unspezifische Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen. Ein Mikronährstoff-Defizit durchläuft verschiedene Stadien, bevor Symptome auftreten. Bereits im Stadium der „suboptimalen Bedarfsdeckung“ werden Enzymleistungen sowie immunologische Funktionen gehemmt. Damit wird deutlich, dass sich ein Mikronährstoffmangel nicht zwangsläufig mit einem klinisch eindeutigen Symptom bemerkbar macht und es zur Diagnosestellung einer Blutanalyse bedarf.

Sinnvolle Untersuchung bei
unspezifische Beschwerden
Befindlichkeitsstörungen
Personen unter Langzeitmedikation
stationäre Patienten
Personen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen
Veganer
Schwangere/Stillende
Tumorpatienten
alte Menschen
Sportler
bei Gewichtsreduktionsdiäten
Personen mit einem Body-Maß-Index unter 18,5
bei einseitiger Ernährung (Fast-Food)

Weiterführende Labordiagnostik
  Gesundheitscheck Darm
  Omega-3-Index

Stichwort für Ihr Therapeutengespräch:
Stichwort für Ihr Therapeutengespräch: Mikronähstoff-Profil/ Vollblutanalyse

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Studie gestoppt: Birgt die Substitution von Vitamin E und Selen zur Prävention des Prostatakarzinoms potenzielle Risiken?

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