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Statine und mitochondriale Funktion

Mitochondriale Funktionsstörungen haben sich als eine der Hauptursachen neurodegenerativer und neurometabolischer Erkrankungen beim Menschen herausgestellt. Eine Laktatazidose ist ein häufig anzutreffender Befund bei Mitochondropathien. Diese resultiert aus einem gestörten Sauerstoffmetabolismus mit einem erhöhten Pyruvatverbrauch im Krebszyklus.

Labordiagnostisch können diese mitochondrialen Störungen durch die Bestimmung von Pyruvat und Laktat im Blut sowie Ermittlung des Laktat/Pyruvat-Verhältnisses erfasst werden.

Interessant ist eine Publikation in der Zeitschrift The Endocrinologist bereits aus dem Jahre 1996. HMG-CoA-Reductase-Inhibitoren (Statine) inhibieren die Coenyzm Q 10-Synthese. Coenzym Q-10 spielt eine zentrale Rolle in der mitochondrialen Atmungskette.

In der Statingruppe fanden sich verminderte Coenzym Q-10-Spiegel. Der Lactat-Pyruvat-Quotient war in der behandelten Gruppe signifikant höher as in der unbehandelten Kontrollgruppe.

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Therapie mit Statinen zu einer mitochondrialen Dysfunktion führen kann.

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