Neurostress - Neuro-Immuno-Endokrinologie
Neurostress ist ein Sammelbegriff für eine große Zahl an neuro-endokrinen Funktionsstörungen. Mit modernen labormedizinischen Methoden lassen sich biochemische Regulationsstörungen der Neurotransmitter objektiv nachweisen.
Die Neurotransmitter Noradrenalin, Dopamin und Serotonin finden innerhalb des Nervensystems für Stimmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation, Lernen, Schmerzempfindung, Suchtverhalten, Appetitsteuerung verantwortlich. Die richtige und ausgeglichene Funktion dieser neurobiologischen Regelkreise ist wichtig für Psyche und Verhalten sind.
Akute Stressreaktionen werden über die Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin und dann deutlich langsamer (ca. 20-30 Min verzögert) über Hormone, allen voran Cortisol, dem Körper vermittelt.
Neurostress läuft über die Achse: Hirnrinde - Locus coeruleus (Noradrenalin) - Hypothalamus - Hypophysenvorderlappen - Nebennierenrinde unter Beteiligung von Katecholaminen, Serotonin und Cortisol. Die Therapie zielt ab auf die Wiederherstellung der Balance zwischen exzitatorischer (erregender) und inhibitorischer (dämpfender) Gehirnbotenstoffen.
Die GANZIMMUN als führendes Labor für Komplementärmedizin hat in den letzten Jahren das vollständige Spektrum der Neurostress-Diagnostik etabliert. Die Bestimmung der Katecholamine, der inhibitorischen und excitatorischen Neurotransmitter erfolgt mittels ELISA, HPLC und massenspektrometrischen Techniken.
Dr. Kirkamm bietet regelmäßig und bundesweite Weiterbildungsseminare für Healthcare Professionals aber auch für interessierte Patienten an. Auch Online-Seminare, die bequem von zu Hause angeschaut werden können, sind im Angebot.


Am 16. November 2011 um 08:23 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
was kann ich bei einer endokrinologischen Laboruntersuchung alles bestimmen lassen?
Mineralstoffe, Vitamine, Q 10, Hormone ?
Vielen Dank
Ellen Meyner
Am 16. November 2011 um 13:06 Uhr
Sehr geehrte Frau Meyner,
bei einer endokrinologischen Laboruntersuchung können Sie sämtliche Hormone untersuchen lassen:
Sexual-, (Neben-)Schilddrüsen-, Nebennierenrinden-,
Wachstumshormone sowie Hormone des Blutzuckerstoffwechsels.
Denn die “Endokrinologie” ist die “Lehre von den Hormonen”.
Freundliche Grüße
Dr. Andrea Kolwa