Startseite ganzimmun.de Presse Karriere Kontakt / Anfahrt Impressum / rechtl. Hinweise

labor.blog GANZIMMUN Diagnostics AG

Cortisol awakening response (CAR)

16. Mai 2012

Cortisol, ein wichtiges, in der Nebennierenrinde gebildetes Stresshormon, zeigt einen stark zirkardianen Rhythmus mit hohen Cortisolwerten in den ersten 60 Minuten nach dem morgendlichen Erwachen und niedrigen Werten am Abend. Im Speichel steigen die Cortisolwerte in der Aufwachphase um bis zu 70% an.

Da die Durchführung eines Cortisoltagesprofils für den Patienten sehr zeitaufwendig ist, wurde in vielen Studien nach einer Messmethode gesucht, die eine einfachere Probengewinnung ermöglicht und somit eine ökonomisch bessere Testdurchführung erlaubt. Mit den „cortisol awakening response“ (CAR) wurden diese Anforderungen realisiert.

Die „cortisol awakening response“ (CAR) dient der Abschätzung der adrenalen Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HHNA). Der Patient gewinnt dabei innerhalb der ersten Stunde nach dem morgendlichen Aufstehen fünf Speichelproben zur Cortisolbestimmung.

O.W. Schweisthal (2007) hat sowohl messmethodische Aspekte als auch den Einfluss verschiedener Variablen auf die Ergebnisse des CAR im Rahmen einer quantitativen Metaanalyse näher beleuchtet. Durch Berechnung unterschiedlicher statischer Kennwerte wird der Informationsgehalt des CAR spezifiziert. Die AUCI-MAX (Aurea Under Curve) stellt beispielsweise den Kennwert der adrenalen Reaktivität auf den Stimulus des Erwachens dar. Dieser berücksichtigt den absoluten Anstieg, die zeitliche Latenz vom Erwachen bis zum Erreichen des Maximalwertes sowie das individuelle zeitliche Verlaufsprofil (Änderungen in der Anstiegssteigung über die Zeit).

Kostenfreie Testsets zur Bestimmung des CAR können ab sofort bei der GANZIMMUN AG unter der Telefonnnummer 06131 7205-0 montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr bestellt werden.

Literaturangabe: O.W. Schweisthal. Der Cortisol Awakening Response in der Diagnostik stressbezogener Erkrankungen. Dissertation zur Erlangung der naturwissenschaftlichen Doktorwürde durch den Fachbereich I - Psychobiologie der Universität Trier. 17. April 2007.

Vitamin-D-Mangel bei Schwangeren weit verbreitet

Gießen (eb). Einen deutlichen Vitamin-D-Mangel bei Schwangeren und Neugeborenen haben Forscher der Uni Gießen festgestellt. Die Wissenschaftler um Professor Clemens Kunz vom Institut für Ernährungswissenschaften und Dr. Peter Gilbert vom St.-Josef-Krankenhaus haben Blutproben von 84 Schwangeren zum Zeitpunkt der Entbindung […]
 weiterlesen

Mangel an Vitamin-B12 - Methylmalonsäure fördert Demenz

Kogintive Einbußen durch Vitamin-B12-Mangel
Chicago (ple). Ein geringer Vitamin-B-12-Status ist offenbar tatsächlich ein Risikofaktor für den Verlust von Nervenzellen im Gehirn und möglicherweise für Veränderungen in der weißen Substanz im ZNS, was zu kognitiven Einbußen führt. Das bestätigt eine Studie US-amerikanischer […]
 weiterlesen

Verpasssen Sie keinen Artikel mehr! Nutzen Sie den Abo-Service per RSS-Feed.

Patientenservice

Sie haben Fragen zu Ihren Laborwerten?
 www.frag-einen-laborarzt.de

Ständig krank und keiner kann helfen? Medizinische Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
 www.staendig-krank.eu

Nitrostress - verantwortlich für die Entstehung von Fibromyalgie, chronischem Erschöpfungssyndrom, multipler Chemikaliensensibilität, posttraumatischen Belastungsstörung und vielen weiteren Multisystemerkankungen. Mehr Information dazu finden Sie hier:
 www.nitrostress.de

Beliebte Stichworte

Aktuelle Kommentare